26. Juli 2017

Unverzichtbare Helferinnen im Hintergrund

Viele verschiedene Aufgaben, großes Engagement

Rund 100 Volunteers engagieren sich ehrenamtlich im Bürgertreff bei den verschiedensten Initiativen. Viele dieser Initiativen haben eine große Außenwirkung. Einige Volunteers arbeiten dagegen eher im Hintergrund, etwa das Büro Team Sigrid Hägele, Roswitha Dörfel, Brigitte Schober und Ivonne Kloiber. Mit Blumenschmuck und phantasievollen Dekorationen gestalten Ingeborg Merkle und Fanny Bayer die Räume des Bürgertreffs immer wieder neu und für das gut sortierte Büchertauschregal ist Charlotte Iby verantwortlich. „Jeder gibt das und tut das, was er gut kann“, sagte Brigitte Schober, seit Jahren liegt die Kassen- und Buchführung des Bürgertreffs in ihren Händen. Sie ist regelmäßig im Büro, ebenso wie die anderen des Büroteams, jede hat ihre festen Aufgaben und jede kann sich auf die anderen verlassen. „Wenn das Büroteam nicht wäre, hätte ich weniger Zeit für die Projektarbeit. Es nimmt mir viel Organisationsarbeit ab, alle arbeiten zuverlässig und eigenständig, es läuft wunderbar im und mit dem Team“, sagte Helga Mayer, die Leiterin des Bürgertreffs im Ostertagshof. Brigitte Schobers Bürotag ist der Freitag, sie übernimmt wöchentlich und nach Veranstaltungen die verschiedensten Abrechnungen, führt Buch, die Kasse und das Girokonto, Rechnungsprüferin ist Roswitha Dörfel. Roswitha Dörfel ist darüber hinaus unter anderem auch bei großen Besprechungen dabei und führt das Protokoll, macht Belegungspläne und koordiniert die Anmeldungen der Patientenverfügung und der Löwenkutsche. Ivonne Kloiber übernimmt verschiedenste Aufgaben, unter anderem sehr gewissenhaft die Ablage. Sigrid Hägele ist jeden Dienstag ein paar Stunden im Bürgertreff-Büro, sie erstellt die Wochenübersicht fürs Mitteilungsblatt und ist für die Volunteersdatenverwaltung verantwortlich. „Das Besondere am Büroteam ist die Verbindlichkeit und ich bin sehr dankbar für die Arbeit“, würdigte Helga Mayer. „Der Dienstag gibt mir viel, es ist ein schönes, angenehmes Arbeiten, auch wenn es manchmal hektisch ist“, erzählte Sigrid Hägele, sie wohnt in Nellingen und kommt eigens jeden Dienstagvormittag nach Neuhausen.

Wunderbare Dekorationen
Immer neu, phantasievoll und kreativ sind der jahreszeitliche Schmuck und die Dekorationen für besondere Anlässe im Bürgertreff. Das ganze Jahr über sammelt Fanny Bayer Ideen in Zeitschriften und Materialien im Wald und auf der Wiese. „Mir macht es Spaß mit wenig Budget, was Nettes zu machen, Zeit darf allerdings keine Rolle spielen“, sagte Fanny Bayer. Ihr Keller zu Hause ist voll und die Vorbereitung beispielsweise der Weihnachtsdekoration dauert Wochen. Und viele Gäste freuen sich immer, wenn sie nach der Weihnachtsfeier dann eine Kleinigkeit mit nach Hause nehmen dürfen. Manche Dekorationen werden auch mehrfach verwendet, etwa bei Feiern des VdK oder der Kirchengemeinde. Jede Woche neu und immer wieder überraschend und bereichernd sind der Blumenschmuck und die Dekoration auf den Tischen im Café-Bereich, ausgewählt und gestaltet wird er von Ingeborg Merkle.

Bücher-Tausch-Regal
Nicht mehr wegzudenken aus dem Bürgertreff ist das Bücher-Tausch-Regal. Seit vielen Jahren arbeitet Charlotte Iby ehrenamtlich in der Bücherei, seit fünf Jahren betreut sie nun das Bücher-Tausch-Regal im Bürgertreff. „Es ist wirklich toll, wie es gepflegt ist, es macht Lust, was rauszunehmen“, sagte Helga Mayer. Die Idee ist, dass Interessierte ein Buch hineinstellen und ein anderes dafür herausnehmen können. Es gibt Krimis, Fachbücher, Romane, besonders willkommen sind aktuelle Bücher, zum Beispiel Regionalkrimis oder Bücher von Rita Falk. Teilweise bekommt sie Fachbücher, die 70 Jahre alt sind, „die und andere ältere Titel sind für das Tausch-Regal nicht mehr interessant“. Jede Woche schaut sie einmal nach dem Regal, sortiert und füllt auf, manchmal muss sie auch Bücher entsorgen. Angefangen hat sie das Projekt zusammen mit Gabriele Klimek, mit ihr und Monika Herschlein zusammen organisiert sie auch immer den Bücherflohmarkt beim Fleckenherbst.

Helga Mayer ist froh über die „stillen Helferinnen“, die oft ohne viel Aufhebens ihre Aufgaben gerne und verlässlich erfüllen, sie alle wiederum schätzen es, selbstständig und mit viel Eigenverantwortung arbeiten zu können und alle genießen die Wertschätzung und die Gemeinschaft in ihrem Bürgertreff.